Erschienen am:  11.12.2018    |    Kategorie:  So schützen Sie Ihre Gesundheit!
Was heißt eigentlich Fitness?
Zauberwort für Gesundheit, Wohlfühlen und ein langes Leben
Fitness kann man nicht kaufen, ebenso wenig wie Gesundheit. Beides muss man sich erarbeiten, beides muss man pflegen. Aber was ist Fitness eigentlich? Wer seinen Alltag gut stemmen will, braucht Kraft. Wer sein Leben auf Trab halten will, braucht Ausdauer. Wer flexibel bleiben will, muss beweglich sein. Wer alles unter einen Hut bringen will, muss koordinieren können.
Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordinationsfähigkeit, das sind die vier Säulen der Fitness.

Fitness

Ausdauer ist die Fähigkeit, physisch und psychisch Belastungen standzuhalten, die Körper und Geist ermüden. Sie sorgt auch dafür, dass wir uns nach den Anstrengungen rasch wieder erholen. Für den Körper ist Ausdauertraining durch Radfahren, Schwimmen, Laufen, Wandern oder Walken ein echter Gewinn. Das Herzvolumen vergrößert sich und sowohl Ruhepuls als auch Blutdruck sinken. Das Herz kann viel ökonomischer arbeiten.

Beweglichkeit oder Flexibilität ist die Fähigkeit, Bewegungen mit großer Schwingungsbreite aus eigener Kraft ausführen zu können. Beweglichkeit setzt sich aus der Dehnfähigkeit der Muskulatur, Sehnen, Bänder und Gelenkkapseln sowie der Gelenkigkeit, die von der Struktur des Gelenks abhängt, zusammen. Beweglichkeit ist eine Grundvoraussetzung zur Umsetzung bewegungstechnischer Fähigkeiten und kann dazu beitragen, das Verletzungsrisiko zu verringern.

Kraft ist die Fähigkeit des Muskelsystems, Masse zu bewegen oder Widerstände zu überwinden. Doch schneller Kraft- und Muskelaufbau führt nicht zu allgemeiner Fitness. Viel wichtiger ist es, die drei Arten der Kraft zu trainieren: die Schnellkraft beim Sprint oder Sprung, die Kraftausdauer beim Ringen, Judo, Kanufahren oder Ski alpin und die Maximalkraft beim Gewichtheben, Kugelstoßen oder Werfen.

Koordination ist die Abstimmung gezielter Bewegungsabläufe, bei denen das zentrale Nervensystem, also Gehirn und Rückenmark, die Kontrollfunktion übernimmt. Koordinative Fähigkeiten sind Gewandtheit, Geschicklichkeit, Gleichgewichts- und Rhythmusgefühl sowie Reaktionsvermögen. Je besser die Koordination, desto leichter, präziser und ökonomischer laufen unsere Bewegungen ab.

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