Erschienen am:  22.06.2018    |    Kategorie:  Mensch, beweg Dich!
Fitnesswunder Skating
Energieverbrennung auf Hochtouren - und der Grips nimmt zu
Wer es einmal ausprobiert hat, lässt die normalen Loipen links liegen: Skating, die Action-Variante des Skilanglaufs. Dabei sausen die Wintersportler in Schlittschuhschritten über ungespurte Winterwege getreu dem Motto: mehr Tempo, mehr Kraft, mehr Spaß. Auch Experten sind sich einig, wer auf der Loipe unterwegs ist, fördert Gesundheit und Kondition. Die moderate Bewegung von Beinen, Armen und Oberkörper ist ein ideales Herz-Kreislauf-Training.
Die Folge: Der „Ganzkörpersport“ Skating wird immer mehr zur echten Alternative zum Alpinsport. Kein Wunder, bietet er doch viele Vorteile für geübte Athleten ebenso wie für Einsteiger. Fünf gute Gründe gibt es, in diesem Winter mit dem Skating zu beginnen und ab sofort dynamisch durch den Schnee zu gleiten.



Kinderleichter Einstieg
Skaten ähnelt den natürlichen Bewegungsabläufen, deshalb ist der Einstieg kinderleicht. Für Ungeübte reichen wenige Trainerstunden, sportbegeisterte Skifahrer können in der Regel nach ein wenig Probieren sofort loslegen. Wichtig für alle ist dabei , in moderatem Tempo zu beginnen und sich langsam zu steigern. Anfänger sollten dreimal die Woche jeweils bis zu 15 Minuten laufen.

Gute Laune pur
Die Pulsfrequenz ist beim Skaten höher als beim klassischen Langlauf. Das macht nicht nur fit, sondern kurbelt die Produktion von Glückshormonen im Körper an. Mit viel Frischluft und der Bewegung in verschneiten Landschaften haben Stress und Winterdepression keine Chance, die Seele tankt auf.



Fitness auf die sanfte Tour
Im Schnitt ist ein Skater rund neun Prozent schneller unterwegs als beim klassischen Skilanglauf. Erfreuliche Konsequenz: Der Trainingseffekt ist so groß wie bei keinem anderen Ausdauersport. Fortgeschrittene können locker drei- bis fünfmal die Woche zwischen 30 und 60 Minuten trainieren. Denn nichts bringt so schonend in Form wie Skaten. Stürze sind selten. Gelenke, Sehnen, Bänder und Wirbelsäule werden kaum belastet.

Rundum gesund
Skaten tut gut – und zwar dem ganzen Körper. Das belegt eine Vielzahl medizinischer Studien. Atmung und Herz-Kreislaufsystem werden gestärkt. Der Cholesterinspiegel fällt, Arterienverkalkung und Bluthochdruck bessern sich. Dadurch sinkt das Risiko für Infarkte oder Diabetes. Skaten aktiviert den Hormonhaushalt, fördert das Immunsystem. 80 Prozent der Muskeln werden schonend aber effektiv gekräftigt.

Schlauer Schlankmacher
Erfreulicher Nebeneffekt im Kampf gegen überflüssige Pfunde: Dem Fett geht es ans Polster und der ganze Körper wird gestrafft. Stoffwechsel und Energieverbrennung laufen auf Hochtouren. Keine Sportart verbraucht so viele Kalorien. In der Spitze werden über 1.000 Kcal pro Stunde verbrannt. Der Clou: Während die Pfunde auf der Strecke bleiben, nimmt der Grips zu. Denn Skaten macht schlau. Indem es die Balance fördert, optimiert es das Zusammenspiel der beiden Gehirnhälften.

Für begeisterte Skater ist Langlauf so etwas wie Gehirnjogging. Es lüftet den Kopf, trainiert alle Muskeln und beflügelt die Sinne. Und es macht einfach Spaß.




 An den Anfang